TuS Ferndorf scheitert knapp an Gummersbach
ds/Ferndorf. “Wann bekommt man schon mal die Chance, gegen den VfL Gummersbach zu gewinnen?” Recht hat er, der Caslav Dincic. Und die Antwort lautet: Am Dienstagabend beim Benefizspiel des TuS Ferndorf gegen den Bundesligisten war es soweit. 34:36 haben die Siegerländer am Ende verloren, zur Halbzeit lagen sie ebenfalls mit 2 Toren zurück (14:16). Die Partie wurde zugunsten der Kinderkrebsstation des Kinderklinikums Siegen ausgetragen – ein Zweck, der nicht nur dank der Ansprache von Christian Pilz vor fast 1000 Zuschauern in Kreuztal gewürdigt wurde. Ich habe nach der Partie den Pressesprecher des TuS Ferndorf, Roger Becker, vor dem Mikrofon gehabt.
Zurück zum Sportlichen: Aus dem anfangs erwähnten Zitat von Trainer Dincic hört man schon raus: Ein wenig hat es den Serben gewurmt, dass sein Team die Chance heute nicht genutzt hat. Sie war nämlich da, keine Frage.
Sommerinterview mit Caslav Dincic
ds/Ferndorf. Im Handball ist er quasi eine Legende. Der serbische Coach Caslav Dincic betreut seit rund 4 Jahren in zweiter Amtszeit den TuS Ferndorf, ist mit dem Club in die Regionalliga aufgestiegen und hat sich für die neue, starke 3. Liga qualifiziert. Dincic ist eine Persönlichkeit, hat einen eigenen Kopf, eine eigene Art, ist unverwechselbar, polarisiert. Im Sommerinterview hat er sich den Fragen gestellt:
Päddy Helmes: Master Accuracy
ds. Vom Schusstraining auf der Wolfskaute in die BayArena und die Nationalmannschaft: Patrick Helmes, Aufstiegsheld der Sportfreunde Siegen 2005, hat es geschafft und ist immer Siegerländer geblieben. Zuletzt schaute er beim Testspiel der Siegener gegen die U23 des 1.FC Köln und einen Tag später seinem Bruder beim Turnierauftritt der U23 der Sportfreunde in Ottfingen zu. Abstecher nach Alchen sind immer drin. Auf youtube liegt dieser Nike-Werbespot mit Päddy als Akteur.
“Torfabrik” nach fünf Minuten raus
ds/Kaan-Marienborn. Er heißt wirklich so. Der Adidas-Spielball der Bundesliga 2010/2011 heißt Torfabrik und ist ein verkappter Jabulani. Damit sollte eigentlich beim Saisoneröffnungsspiel des 1.FC Kaan-Marienborn gegen die Sportfreunde Siegen (0:5 am Ende) gekickt werden. Wer das Ding mal in der Hand oder noch besser auf dem Fuß hatte, weiß aber, warum “Torfabrik” schon nach fünf Minuten in die (H)Ecke flog. “Torfabrik” hieß im Breitenbachtal nur einer: Volkan Okumak. Der war extrem spritzig. Die Käner waren knapp drei Wochen vor ihrer ersten Saison in der Westfalenliga stellenweise zu langsam – im Kopf und auf den Beinen. Ist aber wohl einer harten Vorbereitung geschuldet. Siegen ist zwei Wochen länger dabei. Mehr im Video:
Alle Jahre wieder in Ferndorf
Ruhig, unspektakulär, professionell – der TuS Ferndorf ist in die Saisonvorbereitung 2010/2011 gestartet. 16 Mann waren in Kreuztal dabei, darunter drei A-Jugendliche. Die beiden Torhüter David Wellen und Max Hamers fehlten noch. Aber kein Problem: Den Handball sahen die Ferndorfer beim Start ohnehin nur von weit weg. Laufen, Medizinballwerfen und Fußball stand auf dem Programm.



